Die Nacht
(Gedanken eines Vampirs)
In einer mondlosen Nacht
Habe ich an dich gedacht
Einen Sterblichen, den ich noch nicht getroffen habe
Und der mehr für mich ist, als nur daran zu laben
Stillen meinen Drang nach unerfüllter Liebe
Nicht nur um zu befriedigen, diese unruhigen Triebe
In einer regnerischen Nacht
Habe ich an dich gedacht
Du unbekanntes Wesen
Kannst du meine Gefühle lesen?
Wirst du verstehen?
Und mit mir gehen
In einer sternenlosen Nacht
Habe ich an dich gedacht
Ein Vampir, dieses dominierende Wesen, hat stark zu sein
Doch ist er verdammt, zu gehen seinen Weg allein?
Ich beherrsche die Finsternis
Und doch ist uns eines gewiss
In einer kalten Nacht
Habe ich an dich gedacht
Sterblicher, du kannst mir nicht mehr entfliehen
Und sei dir gewiss, ich lasse dich nie mehr ziehen
Denn du wirst lernen zu verstehen
Die Welt, mit meinen Augen zu sehen

Der Vampir
wenn ich hinauf zum mond sehe
und im Traume zu dir gehe,
vor dir stehe
und in deine Augen sehe.
Das Verlangen in deinen Augen merke,
die Kraft deines Kiefers in meinem Halse spüre.
Du mich fast bis zur Ohmacht bringst,
und mich dann in deine welt aufnimmst,
dann weiß ich was du meintest,
als du mich ansahst und meine Schönheit beweintest.
Du weintest der ewigen Liebe wegen,
das du mich endlich gefunden hast,
und das wir endlich gemeinsame Wege gehen.
Nun bin ich wie du ein Wesen des Schattens und der Nacht,
Niemand ahnt unsere Macht.
Gemeinsam gehen wir jagen und töten,
bis in des Morgen Röte.
Dann ruhen wir uns aus,
bis zur nächsten Nacht.

Kinder der Nacht
Ich habe die Sonne aufgehen sehen,
wie sie versucht hat, dir vorzumachen,
sie würde die Welt aus dem Schlaf reißen.
Wie sie dich glauben machen will,
dass ihr Licht immer über das Dunkel siegt,
obwohl sie die Schlacht am Ende des Tages doch wieder verlieren wird,
wenn sie die Welt zurück in den Schlaf versinken lässt.
Glaub ihr nichts davon.
Da wo wir jetzt hingehen wirst du keine Sonne mehr brauchen.
Du wirst sie bald gar nicht mehr wollen.
Sie wird dir bald keine Träne mehr wert sein und daran solltest du jetzt denken.
Die Welt schläft niemals.
So war es immer,
so wird es immer sein.
Bis zum Ende der Ewigkeit...

Gedichte geschrieben von DrachenLady
Das Opfer
Ich wandle durch die dunkle Nacht,
bis ich mein Opfer fand!
Ich blicke es an und sehe durch seine Augen
die endlose angst des Sterbens.
Dies schürte meinen Durst zu einem
unendlichen Strudel der Gier.
Ich sprach mit ihm und wiegte ihn in Sicherheit.
Einen unaufmerksamen Augenblick später Küsste ich ihn.
Ich sog seine Seele auf, er gehörte mir
Er war mein Sklave der Nacht.
Doch eines Nachts tötete ich ihn
aus Gier und Durst da ich mein verlangen
nicht mehr zügeln konnte.
Nun war ich wieder einsam in der Dunkelheit
und suchte mir ein neues Opfer um es zu knechten

Der Meister
Wir liebten uns in einer Mond vollen Nacht,
ich gab mich ihn hin und schenkte ihm das wertvollste was ich besahs.
Mein leben! Ich verwirkte es mit dem ersten Kuss den er mir gab.
Ich fühlte das mein leben entschwand
und ich vollends zu seiner Sklavin wurde.
Ich diente ihm. Brachte ihm ein Opfer tag für tag.
Ich flehte ihn an mich zu erlösen denn ich selbst war
nicht stark genug! Eines Tages stand ein Opfer vor mir,
doch ich konnte ihn nicht töten.
Ich spürte dass er mich befreien würde von des Meisters kalter hand.
Ich vertraute ihm und er enttäuschte mich nicht.
Er tötete den Meister. Doch als wir uns liebten
verstarb auch ich und wurde nie gewahr wer mich erlöste
aus des Meisters kalten klauen.
Die Fürstin der Nacht
Sie geht auf die Jagt mit lüsternen Augen.
Sucht ein Opfer um sie ihrer Seele zu berauben.
Durch Menschen verletzt und verstoßen,
schürte ihr hass ihren Durst auf Rache.
In jeder Nacht sucht sie ihre Opfer,
bis alles ausgelöscht was sie verletzte.
In ihrer Gier schlägt sie Ihnen ihre Zähne in den nackten leib,
um zu zeigen wie hart das leben spielt.
Sie spielt mit ihnen ein Grausames Spiel,
das Spiel namens Tod dass Sie verliern.
Wenn die Fürstin sich genährt durch das blut
derer die sie verabscheut, dann ist sie fort heimlich
und Leis wie ein Schatten.
man findet die leeren Hüllen am nächsten morgen und
niemand weiß wer´s gewesen.
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